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Personas mit Zukunftsperspektive (5) – DIE SLOWTRANSFORMERIN

Zukunft bedeutet Transformation: Kein abrupter Wandel, sondern ein Prozess, der mit mutigem Hinterfragen und disruptiven Denkmustern neue Geschichten schreibt. Unter unseren Future Personas sind die meisten da voller Begeisterung dabei und wollen die Zukunft lieber heute als morgen mitgestalten. Neben den Machern gibt es aber auch jene, für die Veränderung damit beginnt, in bekannten Strukturen erstmal an „bewährten“ Schrauben zu drehen. Das ebenso engagiert und zuverlässig wie die Vorweggeher und am Ende wollen doch alle ein gemeinsames Ziel erreichen.

Ein Mindset mit dem Motto „Ich mag, wenn sich etwas bewegt, nur bitte nicht jeden Tag etwas Neues“ macht deutlich, welche Herausforderung unsere heutige Persona für die Unternehmensorganisation darstellt. „Zurück in die Zukunft“ heißt dementsprechend die ethische Pointe für DIE SLOWTRANSFORMERIN Lisa Huber.

Lisa Huber geht es vor allem um Stabilität und existenzielle Sicherheit. Der Alltag der 56-jährigen ist geprägt von Gewohnheiten und verlässlichen Strukturen. In ihrem Werteprofil ist Leistung die einzige Kategorie mit einer deutlichen Ausprägung. Leistung ist auch die Grundlage des Erfolgs ihres kleinen Handwerksbetriebes, den sie gemeinsam mit ihrem Mann führt. Dabei setzt Lisa vor allem auf Altbekanntes und Bewährtes und entzieht sich bewusst der Dynamik, die durch neue Technologien und gesellschaftlichen Wandel getrieben wird. Lisas bewahrendes Mindset zeigt sich auch in ihrem Trendprofil, in dem die Zukunftskategorie Innovationsaffinität deutlich unterrepräsentiert ist. Mit einem Index von gerade mal 37% bildet sie in Sachen Fortschritt klar das Schlusslicht im Kreis der anderen Future Personas. Aus ihrer Sicht müssen sich neue und vor allem disruptive Ideen erst einmal bewähren. Diesen Ansatz vorschnell als „Festhalten an alten Mustern“ zu interpretieren, ist allerdings zu kurz gedacht. Wer die SLOWTRANSFORMERIN dagegen als Lackmustest für die eigenen transformativen Modelle und Ziele versteht, findet in Lisa eine aufrichtige Kritikerin, die es durch Leistungen und mit transparenten Prozessen zu überzeugen gilt.

Quelle: www.zukunftsinstitut.de

Als SLOWTRANSFORMERIN ist Lisa Huber ein Good Practice dafür, dass der Wandel eine unbedingte Führungsaufgabe ist und vereinende Leadership braucht. Damit gibt sie dem so oft proklamierten Anspruch, dass man alle mitnehmen wolle, ein ganz konkretes Gesicht.

Wie können Sie der SLOWTRANSFORMERIN trotz Bewahrermentalität Wege in eine erfolgreiche Zukunft aufzeigen und ihre Leistungsorientierung dabei in Ihre unternehmerische Transformation einbinden?

Mitarbeiter: SLOWTRANSFORMER im Team tun sich oft schwer, die Mehrwerte und Vorteile innovativer Entwicklungen zu sehen. Schließlich garantieren geregelte Prozesse und Strukturen immer wieder eine hohe Produktqualität, reibungslose Abläufe und damit Sicherheit. Um sie aus der bewahrenden Haltung heraus zu holen, müssen Sie diese Persona wie Investoren, Kunden oder andere Stakeholder von Ihren Ideen überzeugen und einen Proof of Concept erbringen. Hier hilft eine ganzheitliche Veränderungskommunikation, die nach innen und außen wirkt, um alle mitzunehmen. Gleichzeitig sollten Sie SLOWTRANSFORMER nicht mit technischen Neuerungen überfordern. Eine offene Fehlerkultur ist hilfreich, um sie für die digitale Zukunft zu begeistern.

Behörden: Bei behördlichen Stakeholdern kann die „Bewahrermentalität“ der SLOWTRANSFORMER ebenso zur Herausforderung werden, auch wenn sie hier im besten Fall dem Schutz und der Sicherheit der Verbraucher dient. Nutzen Sie dieses Mindset konstruktiv, indem Sie Vorschriften und Regelungen als Challenge für Ihre Ideen und Produktentwicklungen verstehen. Schaffen Sie Vertrauen durch Transparenz und überzeugen Sie mit Leistungen, die die Standards überbieten.

Kunden: Durch die verzögerte zeitliche Entwicklung begegnen Ihnen SLOWTRANSFORMER auf Kundenseite an mindestens zwei Kontaktpunkten eines Produktlebenszyklus: Bei bestehenden Produkten können Sie mit dieser Persona noch in aller Ruhe die Skaleneffekte der Angebote abschöpfen, während sich alle anderen Kundengruppen schon auf die neuen Produkte ausgerichtet haben. Bei neuen Produktentwicklungen sind die SLOWTRANSFORMER auch als Kunden Ihre hartnäckigsten Kritiker. Erst wenn alle Kinderkrankheiten ausgemerzt sind und schon alle anderen Käufertypen begeistert sind, lassen sich die SLOWTRANSFORMER doch noch überzeugen. Mit ihrer Entscheidungsstabilität bleiben sie dann auch wieder länger als andere Kunden an Ihrer Seite.

Wenn Sie Lisa und die anderen Future Personas näher kennenlernen wollen, können Sie die Profile beim Zukunftsinstitut zum Download anfordern.

Bisher erschienen:

Quelle: Future Personas @Zukunftsinstitut

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